Artikel mit dem Tag "Grenzerfahrungen"



26. Juni 2017
Kirgisistan-China. Tja, das passiert, wenn man sich zu sicher ist, nur weil man schon zehn Grenzen reibungslos passiert hat. Von Kirgisistan in die östlichste Provinz Chinas, Xinjiang, gibt es zwei Übergänge: den Irkeshtam- und den Torugart-Pass. Letzterer ist nicht nur komplizierter, sondern auch teurer, landschaftlich aber schöner. Den nehmen wir. Sowohl auf kirgisischer als auch auf chinesischer Seite brauchen wir eine spezielle Genehmigung und einen Fahrer. In Kirgisistan ist das...
14. Juni 2017
Kasachstan-Kirgisistan. Unsere zehnte Grenze. Inzwischen sind wir Profis und mit allen Wassern gewaschen. Brauchen wir hier gar nicht - kein Grenzübergang außerhalb der EU ist so schön unkompliziert. Aber der Reihe nach. Almaty ist eine Reise wert. Hier gibt es Almette im Fässchen, Burger King und H&M. In unserem AirBnb-Appartement haben wir einen Logenplatz mit Blick auf das Nebelgebirge und das Einkaufszentrum Mega Alma-Ata. Thiergalerie und Limbecker Platz können dagegen einpacken....
09. Juni 2017
Usbekistan-Kasachstan. Hier müssen wir zum ersten Mal aufpassen wie zwei Luchse. Nur zwanzig Minuten vom Tashkenter Stadtzentrum entfernt, scheint die Grenze ein beliebtes Ausflugsziel für Geschäftemacher und Tunichtgute allerlei Art zu sein. Es ist gerammelt voll. Sofort werden wir von bettelnden Frauen und Kindern umringt. Gerne geben wir ihnen unsere letzten Som, lassen uns dann auch noch breitschlagen, ihnen unsere Kekse zu schenken. Eine scheinbar offizielle Frau versucht, uns das...
30. Mai 2017
Turkmenistan-Usbekistan. Eines muss man den Turkmenen lassen: Von Nachtzügen verstehen sie etwas. Für die rund 600 Kilometer von Ashgabat in das Provinzkaff Dashogus an der usbekischen Grenze brauchen wir zwar mehr als 14 Stunden, reisen aber sehr komfortabel. Musa - unser Vertrauensmann von Ayan Travel - hat vier Tickets besorgt, so dass wir ein Abteil für uns alleine haben. Bei Nachtfahrten ist das Gold wert. Die Strecke führt quer durch die Wüste Karakum, die noch viel wüstiger ist als...
26. Mai 2017
Iran-Turkmenistan. Von Iran nach Turkmenistan gibt es keine Bahnverbindung. Mit dem Auto oder zu Fuß kann man nur in zwei Orten über die Grenze. Die meisten nehmen den Übergang bei Sarakhs in der Wüste, deswegen nehmen wir den anderen bei Bajgiran. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist da nichts, wir brauchen einen Fahrer. Unser Reiseführer empfiehlt einen Mann: Vali Ansari. Seit elf Jahren hat sich Vali dem Tourismus in Mashad verschrieben: Er bietet verschiedene Trekkingtouren in die...
10. Mai 2017
Bulgarien-Türkei. Der Nachtbus von Sofia nach Istanbul fährt täglich um 22.00 Uhr. Anders als in Belgrad müssen wir hier nicht zwischen 40 Bussteigen herumlaufen und dafür auch noch Eintritt latzen. Alles sehr übersichtlich. Die Tickets des Busunternehmens HAS hatten wir schon vor Monaten online über Fahrtenfuchs (sehr empfehlenswert) gebucht. HAS hat ein kleines Häuschen am Busbahnhof. Was soll schief gehen? Leider ist die Dame im Häuschen mit uns bzw. mit unseren Online-Tickets...
07. Mai 2017
Serbien-Bulgarien. Ditt war janz schön uffregend. Der Tag beginnt hervorragend: ausgeschlafen und den Kopf voller Ideen. Jenny guckt noch mal nach der Zugverbindung Belgrad-Sofia: Für die ausgewählte Strecke sei keine Route verfügbar, sagt die Deutsche Bahn. What? Panisches Googeln bestätigt: Weil sich Serbien keine Dieselloks mehr leisten kann, wurde die Verbindung kurzer Hand gestrichen. Scheiße! Plan B ist der Fernbus. Dieser fährt allerdings erst wieder in fünf Tagen oder heute. In...
06. Mai 2017
Ungarn-Serbien. Okay, das Wortspiel im Titel ist grenzwertig. Wir passieren am Nachmittag die ungarisch-serbische Grenze. Victor Orbán lässt dafür extra seinen berühmt-berüchtigten Zaun öffnen. Das stimmt uns nachdenklich. Fast möchte man sich für seinen deutschen Pass entschuldigen. Stimmungswende: Die ungarische Grenzbeamtin heisst - und das ist kein Scherz - Regina Paprika.