Stressgrenze

Usbekistan-Kasachstan. Hier müssen wir zum ersten Mal aufpassen wie zwei Luchse. Nur zwanzig Minuten vom Tashkenter Stadtzentrum entfernt, scheint die Grenze ein beliebtes Ausflugsziel für Geschäftemacher und Tunichtgute allerlei Art zu sein. Es ist gerammelt voll. 


Sofort werden wir von bettelnden Frauen und Kindern umringt. Gerne geben wir ihnen unsere letzten Som, lassen uns dann auch noch breitschlagen, ihnen unsere Kekse zu schenken. Eine scheinbar offizielle Frau versucht, uns das Deklarationsformular für 1.000 Som anzudrehen, Jenny fällt fast drauf rein. Eine andere Frau versucht, Alex ihre prallgefüllte Reisetasche in die Hand zu drücken, die er doch bitte durch die Kontrolle bringen soll. Is klar. 


Wir sind froh, als wir im offiziellen Teil ankommen. Wir werden überall vorgelassen. Hinter uns wartet ein junger Mann mit Kotflügel unter dem Arm. 


Auf kasachischer Seite feilschen wir hart und werden mit einer unterpreisigen Fahrt im klimatisierten Benz belohnt. In Shymkent wartet deutsches Bier auf uns.

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